Bisherige Überlegungen
Wenn so ein großes Projekt wie die Mater Aeterna als Herausforderung lockt, dann muss zunächst die Machbarkeit des Projektes eingeschätzt werden. Machbarkeit bedeutet in diesem Fall Reduzierung des finanziellen Risikos und Begeisterung von potentiellen Mitwirkenden. Um ein finanzielles Risiko einzuschätzen zu können, muss erstmal geprüft werden, was da auf einen zukommen kann.
Aus Erfahrung sind Werbung und PR unabdingbar notwendig, um die Konzerthalle - welche immer das auch sein wird - voll zu bekommen. Denn nur mit einem ausverkauften Haus kann auch mit Einnahmen kalkuliert werden. Was aber im Moment schwierig ist, weil noch nicht feststeht, wo genau die Mater Aeterna aufgeführt werden soll. Realistisch geschätzte 200 Mitwirkende benötigen entsprechend Platz auf der Bühne. Die Philharmonie in München wäre großartig, allerdings auch im Preis für Miete und Nebenkosten sowie in der Herausforderung, das Konzert verkaufen zu können.
Bereits im September, bevor ich für drei Monate nach Brasilien geflogen bin, (siehe http://www.govad.de/kirche.html ), habe ich also schon mal Kontakt mit befreundeter Werbe- und Presseagentur aufgenommen und ein Gefühl für entstehende Kosten zu bekommen.
Mein Wunschorchester für die Mater Aeterna wäre das Bundespolizeiorchester München unter der Leitung von Stefan Weber. Ueli kennt die Blechbläser des Orchesters bereits persönlich - außerdem ist neben dem Bundeswehrorchester das Polizeiorchester das einzige professionelle Blasorchester in München.
Auch mit Herrn Weber konnte ich bereits im September Kontakt aufnehmen und im Januar persönlich kennenlernen. Grundsätzlich würde das Polizeiorchester die Mater Aeterna gerne spielen, allerdings muss die Hauptverwaltung in Potsdam das genehmigen.
Dazu braucht es ein handfestes Konzept das für eine externe Präsentation geeignet ist - aber ohne Fakten kein Konzept. Daher gibt es bislang eher eine Punktesammlung, an was alles gedacht werden muss. Neben der Begeisterung potentieller Mitwirkenden ist die notwendige Finanzierung im Moment größte Herausforderung.
Nachdem das Konzert nun voraussichtlich im April 2011 stattfinden soll - immerhin braucht es für Fördergelder, Raumbuchungen, Verpflichtung von Künstlern und anderes ein gutes Jahr Vorlaufzeit - ist Ende April erstmal der Stichtag für ein Erstkonzept und das Einreichen von Förderanträgen.
10.3.2010 bei 20:33
Sehr geehrte Frau Bremer,
ein interessantes Projekt, dass ich las Blasmusik-Journalist gerne verfolgen und begleiten möchte, zumal mein Wohnort Buchloe nicht allzu weit weg von München ist. Ich schreibe u.a. für “eurowinds” in dessen Vorgänger-Magazin “Musik zum Lesen” Herr Ueli Kipfer einmal Objekt einer Titelstory war. Falls “eurowinds”-Chefredakteur Gerhard Tenzer nicht schon selbst auf das Projekt gekommen ist: Ich habe ihm von dieser Website hier erzählt und er wird möglicherweise auch von sich aus Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
Kleiner Hinweis zu einem sachlichen Fehler im obigen Text: Es gibt in München noch ein drittes Berufsblasorchester, und zwar das Musikkorps der bayerischen Polizei (vormals: Bereitschaftspolizei). Es steht unter Leitung des Oberösterreichers Johann Mösenbichler.
Mit den besten Grüßen
Joachim Buch
10.3.2010 bei 22:40
Sehr geehrter Herr Buch,
herzlichen Dank für Ihr Interesse und willkommen auf dem Blog der Mater Aeterna.
Gerne dürfen Sie unser Projekt begleiten, wir freuen uns! Herr Tenzer steht natürlich auch - damals schon für Godsend Music - auf meiner Presseliste. Bislang haben Ueli und ich aber nur die Zusammenarbeit angekündigt und bis auf diesen Blog noch nichts weiter veröffentlicht. Das folgt alles sobald die finanzielle Machbarkeit gewährleistet ist und die Mitwirkenden feststehen. Eine spannende Projektzeit erwartet uns.
Herr Weber hatte natürlich seine Kollegen im Gespräch erwähnt, aber ich hatte die ganz lapidar unter “Polizei” zusammengefaßt
Herzliche Grüße
Monika Bremer